Da mache ich jetzt mit

Ousmani hat mich zu Hause abgeholt. Dann liefen wir erst zu Bulbul an der Stadtkirche und dann um Rahul bei Masood in der Wirtsmühler Straße abzuholen

Jetzt waren wir zu viert und drehten eine Runde bei Dunkelheit

Ousmani wollte nach Hause und so brachten wir ihn zurück in die Beltener Straße, bevor wir an der B51 entlang bis kurz hinter Bergisch-Born liefen

Heute werden die Jungs, welche bisher nur eine BÜMA haben, mit einem Reisebus ins weit entfernte Möhnesee zu ihrem „Interview“, der Befragung über ihre Fluchtgründe gefahren. Dieser Termin kann bis zu drei Tage andauern

Jetzt macht sich doch eine gewisse Nervosität bemerkbar und so waren die nun folgenden Tage auch ein wichtiges Thema während unseres Morgenlaufs

Auf dem Rückweg kam uns irgendwo Masood entgegen und schloss sich unserer Gruppe an

Wir brachten erst Rahul zurück, dann Bulbul und Masood begleitete mich noch die restliche Zeit, so dass ich nur noch drei Kilometer alleine laufen musste

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Gymnastik, Obst, Joghurt und Körner

Und wenn ich hier so vom Laptopbildschirm aufschaue sehe ich nur dieses Sonntagsbild

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Da mache ich jetzt mit… Tschö

„They just couldn’t believe that someone would do all that running for no particular reason.“ Forrest Gump

Schmerzmittel

Masood wollte mit, hatte aber irgendwelche Schmerzen. Ousmani wollte mit, hat aber in der Nacht nicht geschlafen und muss um zehn Uhr wieder in den Mathematikunterricht bei Frau H. Bulbul ist leicht am Fuß verletzt (aber nicht vom Laufen)

Und so bin ich alleine zum Treffpunkt mit Qussay in die Stadt gelaufen

Qussay ist jetzt schon ein paar mal mit gelaufen, aber ich gab ihm heute den Rat, doch lieber erst einmal etwas mit dem Fahrrad oder mit Walken zu trainieren. Nicht dass auf Grund seines Gewichts was kaputt geht

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Als ich ihn dann verabschiedet hatte, lief ich über die Balkantrasse bis zur Trecknase in Lennep und von dort hinunter zur Remscheider Talsperre

Heute war für mich kein besonders guter Tag zum Laufen, denn alle Knochen schmerzten irgendwie. Von den Füßen angefangen, über die Schienbeine zu den Hüften. Dann ein Stück lang nicht, aber ab den Schultern wieder bis zum Kopf

Das Alter!

Aber Unterwegs traf ich IHN – und er lenkte mich etwas ab

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Er war nicht sehr gesprächig, aber nahm das von mir angebotene Weltumrunder-Gras dankend an

Bekommt er ja auch nicht alle Tage

Dann, unten an der Talsperre angekommen, kam mir der Frank mit seiner Hüdin Sina entgegen. Er drehte um und begleitete mich noch zurück bis zum Parkplatz an der Eschbachtalsperre

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Von hier aus lief ich wieder alleine über Mebusmühle, dann die Hauptstraße nach Wüstenhof entlang nach Wermelskirchen zurück

Es tat wieder alles weh :roll:

Ja solche Tage gibt es

In der Stadt auf der Telegrafenstraße ist ja morgens schon reges Treiben und das lenkt auch etwas ab von den Plattfüßen und der Nackenverspannung

Und dann kam mir auf der anderen Straßenseite ein junges Paar entgegen. Sie schauten zu mir rüber und die junge Frau fragte ihren Freund, so dass ich es gut hören konnte,

„Guck mal – das ist doch der Typ, der einmal um die Welt gelaufen ist“

Und beide hoben ihren Daumen

Jetzt tut erst mal gar nix mehr weh :mrgreen:

Anerkennung ist ein sehr gutes Schmerzmittel

Gymnastik, Obst, Joghurt und Körner

„They just couldn’t believe that someone would do all that running for no particular reason.“ Forrest Gump

Jeden Tag Laufen – Jeden Tag Sport